Wohnst du noch oder lernst du schon? - Nutzen Sie die Notizzettel-Lernmethode
von Christine Tettenhammer

Dieser Tipp ist so einfach wie genial!
Wenn Sie gerade dabei sind, Vokabeln für Küche, Haushalt und Alltagsgegenstände zu lernen,
probieren Sie doch einmal Folgendes aus:
Kleben Sie bunte Zettel an die Gegenstände, deren Übersetzung Sie lernen möchten.
Zum Beispiel bekommt der Kühlschrank einen Zettel mit seiner englischen Übersetzung
fridge angeklebt.
An der Tür zum Wohnzimmer könnte
living room stehen.
Auf der Butterdose findet man einen Zettel, auf dem
butter steht.
So lernen Sie die Vokabeln ganz nebenbei, da sie Ihnen immer wieder vor Augen geführt werden.
Selbstklebende Notizzettel in unterschiedlichen Farben kann man übrigens in jeder Schreibwarenhandlung kaufen.
Unser Vorschlag für die Methode mit den Notizzetteln:
- Kleben Sie gelbe Zettel für die Substantive auf die Gegenstände.
- Blaue Zettel daneben zeigen immer ein Verb, das mit diesem Gegenstand in Verbindung gebracht wird.
- Bekleben Sie nicht alle Gegenstände Ihrer Wohnung gleichzeitig.
Das wäre ein zu großes Lernpensum auf einmal.
Beginnen Sie zum Beispiel in der Küche und lernen Sie sich dann durch das Wohnzimmer bis ins Bad.
Für welche Sprachen eignet sich diese Methode?
Grundsätzlich bietet sich diese Methode für alle Sprachen an.
Wir empfehlen aber gerade solchen Lernern mit dieser Lernmethode zu arbeiten,
die sich auch mit einer ganz neuen Schrift beschäftigen müssen.
So prägen Sie sich das Schriftbild in der Fremdsprache zusammen mit der Übersetzung bildlich ein.
Notizzettel für Englisch, Koreanisch & Arabisch
Wir haben hier für alle, die Englisch, Koreanisch oder Arabisch lernen, Vokabular zum Thema „Küche und Nahrungsmittel“ vorbereitet.
In diesen PDF-Dokumenten haben wir Substantive und passende Verben farblich vorbereitet und zum Ausdrucken und Ankleben bereitgestellt.
Notizzettel für Englisch (PDF-Datei)
Notizzettel für Koreanisch (PDF-Datei)
Notizzettel für Arabisch (PDF-Datei)
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Neugestaltung Ihrer Wohnung!
1. Welche Sprachen (und Dialekte) sprichst du?
Ich spreche Deutsch und Bairisch als „Vatersprachen“.
In der Schule habe ich Englisch, Französisch und (auch ach!) Latein gelernt.
In der Post-Schul-Ära meines Lebens habe ich begonnen Spanisch und Portugiesisch zu lernen.
Seit ich bei Sprachenlernen24 arbeite, begegne ich jeden Tag einer neuen, interessanten Sprache und versuche wenigstens „hallo“ zu lernen.
2. Welche Sprachen lernst du gerade?
Gerade lerne ich Kroatisch und ich hoffe, dass ich dann auch schnell einiges auf Bosnisch und Serbisch sagen kann.
Anschließend muss ich wohl Niederländisch lernen, denn ich habe ein neues Kochbuch und das heißt „de snelle keuken“.
3.Wo hast du deinen letzten Urlaub verbracht?
Ende letzten Jahres war ich viel unterwegs: Angefangen habe ich in Tschechien. Dort war ich drei wundervolle Tage lang mit Freunden im Böhmerwald zum Wandern unterwegs.
Nach so viel Natur, wollte ich mal eine neue Stadt kennenlernen und so bin ich in Amsterdam gelandet.
Lange Spaziergänge entlang der Grachten haben mich zum
Rijksmuseum, dem
Van-Gogh-Museum und zurück gebracht. Ich habe auch gelernt, was „eten op de muur“ (dt. aus der Wand essen) bedeutet und,
dass ich das eher weniger schätze. Danach habe ich in Marrakesch einen frisch gepressten Orangensaft auf dem Djemaa el Fna getrunken und bin den Spuren von Elias Canettis „Stimmen von Marrakesch“ gefolgt. Auf dem Rückweg nach München „musste“
ich einen Stopp einlegen und mir Madrid anschauen.
In Madrid gibt es im Dezember einen Christkindlmarkt auf der Plaza Mayor. Ich habe mich in das
Museo Reina Sofía. Natürlich habe ich auch so manche caña getrunken und bin jetzt
aficionado der
Museo de Jamón in Madrid! - Dazwischen war ich immer mal wieder kurz zu Hause zum Blumengießen.
4. Wohin geht deine nächste Reise?
Als nächstes besuche ich meine Freunde in Rom. Ciao Gabriella! Ciao Gary! - Wärmt schon mal den Pizza-Ofen vor!
Und im Frühsommer kann man mich in Bilbao treffen, wo ich mir einen lang gehegten Herzenswunsch erfülle und endlich ins
Museo Guggenheim gehe!
Was ist deine Lieblingsseite zum Sprachenlernen im Web?
Neben dem Blog von Sprachenlernen24 bin ich häufiger Gast auf dieser Seite:
www.theworld.org/the-world-in-words-podcast
@Patrick Cox: Everytime I listen, your podcasts makes my day!
6. Was ist dein Lieblingswort?
Ich habe ganz viele Lieblingswörter. Auf Chinesisch ist es zum Beispiel 包子 [bāo zi]. Das einzige Wort, bei dem ich die Töne richtig treffe.
Auf Bairisch mag ich das Wort „wax“ - das ist ein Wort, wofür ich seit Jahren nach einer guten Übersetzung ins Hochdeutsche suche. Dieses Wort beschreibt das Gefühl,
das man hat, wenn man zu Beginn des Sommers barfuß über einen Weg mit kleinen Kieselsteinen geht.
Auf Portugiesisch bestelle ich gerne „dois galãoes“ (dt. zwei Gestreifte). In Lissabon gibt es nämlich (meiner Meinung nach) den besten Milchkaffee.
Auf Finnisch mag ich es „Hyvää ruokahalua!“ zu sagen.
Irgendwie könnte ich diese Liste über viele, viele Seiten hin fortsetzen. Aber das erspare ich euch besser.
7. Welches Wort kannst du dir überhaupt nicht merken? /Was ist dein schwierigstes Wort?
Ich vergesse immer, was „vergessen“ auf Portugiesisch heißt.
8.Was kannst du in einer neuen Sprache ganz schnell lernen?
Als erstes lerne ich immer Wortschatz, der mit Kochen und der Küche eines Landes zu tun hat. - Kein Wunder, denn ich habe eine ziemlich große Sammlung von
Kochbüchern in den unterschiedlichsten Sprachen.
9.Was ist dein persönlicher Tipp für alle Sprachen-Lerner?
Mein Tipp: Niemals Angst vor dem ersten Satz in der Fremdsprache haben. Am besten und schnellsten lernt man eine Sprache, wenn man sich die Ohren zuhält und dann
einfach losplappert.
10. Was ist dein Lieblings-Sprichwort? / Weißt du einen guten Zungenbrecher?
Einer meiner Lieblingszungenbrecher ist: „Zwischen zwei Zwetschgenbäumen zwitschern zwei Schwalben“. Versucht mal das ganz schnell hintereinander zu sprechen ...
Der Wechsel vom z-laut auf den sch-Laut am Ende hat es nämlich in sich!
11. Was war das erste Wort, das du sprechen konntest?
Mein erstes Wort war (nach Aussage meines Vaters und der muss es wissen, er war dabei): Tee!
Ausgesprochen mit einem Ausrufezeichen, denn ich habe keinesfalls höflich um Tee gebeten. Nein, ich habe nach „Tee!“ verlangt.
Auch heute noch beginnt ein guter Tag für mich mit einer Tasse grünem Kirschblüten-Tee.
Allerdings kann ich mir den Tee mittlerweile selbst zubereiten und muss nicht andere für mich schuften lassen.
12. Wie würdest du dich selbst in einem Satz beschreiben?
Wie man aus meinen eher epischen Antworten auf kurze und knappe Fragen sofort ersehen kann, ist es leider nicht möglich mich mit nur einem Satz auch nur
annähernd zu beschreiben ;)
Die bliebtesten Artikel dieser Autorin